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Nachrichten, deren Zweck, deren Sinn (?), Entstehung und der Gedanken mehr: |
Wieder einmal las, hörte und sah ich ganz offizielle Nachrichten über einen Vorfall, über den ich zufällig aber dennoch genau Bescheid wußte, Bescheid um und über was wirklich geschah. Und das hatte mit den verbreitenen Nachrichten nur wenig gemeinsam.
Nun hat natürlich jeder Journalist das gleiche Recht sich – frei nach Paul Watzlawick – seine eigene wirkliche Wirklichkeit zu konstruieren, wie jeder andere es ja auch tut. Und würde er diese seine Wirklichkeit erst nach eingehender Prüfung verbreiten, wären wir nicht mehr informiert, wieviel Tote es bei einem Ereignis gegeben hat, während das Ereignis stattfindet oder auch, bevor es das Ereignis gegeben hat.
Darum ja auch die mitklingende Enttäuschung in der Stimme eines Reporters, der – innerlich längst und bis ins Detail darauf vorbereitet – „LIVE“ darüber berichten will, dass sich die Menschen in einer geteilten Stadt im Kosovo gerade gegenseitig die Köpfe einschlagen, aber feststellen muss, dass dies gar nicht geschieht, zumindest nicht im Augenblick, weil es „anscheinend zu kalt“ dafür ist – im Moment, aber das wird schon wieder, es wird ja wieder Frühling!!! Also warten wir auf wärmere Zeiten.
In der Zwischenzeit kann man ja sehen, was man tun kann. Man kann den dortigen Trafikanten befragen, was er denn davon hält, dass immer noch keiner bereit ist, des Nachbars Kopf oder jene Köpfe auf der anderen Seite der Brücke ins Visier zu nehmen. Und darüber kann man ja viele befragen. Jeden den man trifft. Irgendwann wird der Volkszorn sich schon an- und entfachen. Das hat ja noch immer geklappt!
H.B. Wiesing, 18. Februar 2008 |
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Haltet den Dieb!
Ach, lass`sie doch lieber davonlaufen, die Regierung. |
H.B. Wiesing, 12. Februar 2008 |
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| Kassandra-Rufer sind deshalb so überzeugt von sich selber und von dem was sie sagen, weil das Rufen im Tonfall der Kassandra so schön in Mode gekommen ist! |
Allerdings blieb der Tochter des Priamos und der Hebake die Kraft der Überzeugung versagt, während die heutigen Nachahmer so überzeugend wirken, dass deren nicht vorhandene Gabe der Weissagung in den Hintergrund gerückt wird und nicht weiter auffällt! Dies betrifft leider auch Wissenschaft und Forschung ...
H.B. Wiesing, 26. Januar 2008 |
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| Wer sich häufig in den Mittelpunkt stellt, ist ziemlich oft im Weg! |
Diese Erkenntnis ware für viele politisch oder sonstwie egagierte Menschen nützlich, hilfreich oder auch fatal – viele andere würde sie aber vor jenen schützen.
H.B. Wiesing, 18. Januar 2008 |
Synonym für Computer? |
Zitiert aus Hans Weigels „ Die Leiden der jungen Wörter“ (dtv 1. Auflage April 1976): <<Der COMPUTER gehört zu den Fachausdrücken und zu den Fremdwörtern. An dem Computer stört mich vor allem das akustische „pjut“ in seiner deutschen Mitte. Lange Zeit sah ich mich vergeblich nach einem passenden, besser klingenden neuen Wort um, das allmählich an seine Stelle treten könnte, wie die Weste an die Stelle des Gilets, die Lenkstange an die Stelle des Gubernals getreten ist. Ich habe auch eines gefunden, das mir sehr zusagt: in Österreich nennt man den Computer jetzt häufig „Blechtrottel“. Ich plädiere leidenschaftlich für die neue, gut gewählte Bezeichnung; aber ich fürchte, dass sie sich außerhalb Österreichs nicht durchsetzen wird.>>
Wiesing, 8. Jänner 2008 |
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Bedeutet EU wirklich nur Enormes
Unwesen? |
Hier ein Beispiel einer durchgängig durchdachten (? – oder eher durchzechten) gesetzlichen Neuerung:
Ab 1. Jänner muss auf jedem Werbemittel in einer – dem Medium angepassten – Form deutlich gemacht werden, wer Urheber und Nutznießer des Werbemittels ist. Also z.B. ein Werbeluftballon oder ein Brotsackerl muss dann irgendwo auch den Verweis auf das werbende Unternehmen enthalten. Wenn also z.B. jemand "Tiroler Superwürste" per Luftballon bewirbt, nicht aber anführt, dass zusätzliche Informationen zum Unternehmen unter einer Adresse/Telefonnummer erhältlich sind, macht sich des unlauteren Wettbewerbs schuldig und ist somit potenzielles Opfer für eine Abmahnung ... ?!? ...
Klingt seltsam, Werbung ohne Unternehmen? Oh weh, oh Kopfweh, oh Ehuuuuuh, oEU ... "?"mpffffff!¬@‘‘‘#*+ UhuuuH, UhuuuuuuuH
(Quelle: Atelier Norbert Fürst im Bregenzerwald)
Wiesing, 28. Dezember 2007 |
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CONTENT: Und so ehret das Wort, die Sprache.
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